Über uns
Schon jeher begleiteten Hunde mein Leben. Mein erster eigener Hund war Sira, eine Neufundländerhündin. Ich holte sie als Welpe aus dem Tierheim in Heinzlwinkl bei Landshut. Sira war gutmütig und folgsam. Sie starb leider im Alter von nur acht Jahren an Herzversagen.
Zwei Jahre habe ich gebraucht, um Siras plötzlichen Tod zu verschmerzen. Nun sollte wieder ein Hund unsere Familie komplettieren. Die Suche gestaltete sich schwierig. Unser Sohn war drei Jahre alt. Aus diesem Grund wollte ich unbedingt einen Welpen. Das Votum meines Mannes: Ein so großer Hund wie Sira sollte es nicht mehr sein - wir einigten uns auf "kniehoch". Kurz: Es war in keinem Tierheim in Umkreis von München ein Welpe zu finden, der ausgewachsen nicht allzu groß gewesen wäre.
Auf den Terrier gekommen sind mein Mann und ich während der CACIB 1994. Dort lernten wir Andrea Schulz mit ihren Norwich Terriern kennen. Zwei Jahre mussten wir warten, bis unsere "Speedy" im April 1996 geboren wurde. Eine lange Zeit, die wir nur ungeduldig überstanden. Mit Übernahme der kleinen Hündin im Juli 1996 trat ich auch gleich der Ortsgruppe München und dem Hauptklub bei.
Unsere Speedy (im Doppelbesitz mit Andrea Schulz) warf im August 1998 in der Zuchtstätte von Andrea Schulz sechs Welpen. Die Aufzucht dieser Hundekinder weckte in uns den Wunsch, selbst zu züchten, und so beantragten wir die Zwinger- und Zuchtzulassung für unsere eigene Zuchtstätte "Bavarian Cantabs". Diese wurde uns im April 2000 erteilt.
Mein Mann und ich engagieren uns sowohl in der Ortsgruppe München im Klub für Terrier als auch in der Landesgruppe Bayern. Seit 2004 bin ich Vorsitzende der Landesgruppe Bayern. 10 Jahre war ich Geschäftsführerin der Ortsgruppe München; im Januar 2008 wurde ich dort zur Vorsitzenden gewählt. Meine Ausbildung zur Zuchtwartin im Klub für Terrier habe ich im Frühjahr 2010 beendet. Seit vielen Jahren leite ich auch die Terrier-Spezialausstellung in München-Unterhaching.
Seit Dezember 2005 leben wir in unserem Haus in Tittenkofen bei Erding. Ich bin berufstätig, mein Mann Hans ist bereits in Pension und kümmert sich - bin ich in der Redaktion - um unsere Hunde und Welpen. Wir planen im Jahr nicht mehr als einen, selten zwei Würfe, denn nur so können wir gewährleisten, dass wir alle unsere Zeit für die Aufzucht der Welpen nutzen können. Einen Einblick, wie wir unsere Welpen aufziehen, bekommen Sie im Welpentagebuch, welches ich über unseren A-Wurf geführt habe. Selbstverständlich sind wir auch nach der Abgabe bei Sorgen, Nöten und Fragen stets für die Besitzer und unsere Welpen da.
Wir züchten im Klub für Terrier, einem Rassehundezuchtverein, der dem VDH angeschlossen ist. Das bedeutet unter anderem, dass unsere Hunde strenge Zuchtauflagen sowohl in Wesen als auch Gesundheit erfüllen müssen und unsere Zuchtstätte von einem Zuchtwart des Klub für Terrier kontrolliert wird.
Unter "Der Norwichterrier" lesen Sie alles Wichtige und Wissenswerte über die Rasse, den Pflegeaufwand, und dort finden Sie auch eine Checkliste, die Sie sich bitte ehrlich beantworten. Nur wenn Sie diese Voraussetzungen erfüllen, halten wir die Haltung eines Hundes für sinnvoll und machbar. Ebenfalls finden Sie dort Tipps, wie Sie den richtigen Züchter finden. Bitte kaufen Sie nicht beim Erstbesten "um die Ecke". Sehen Sie sich verschiedene Zuchtstätten an - und nur wenn Sie absolut sicher sind, dass die Aufzucht der Welpen optimal ist und Sie sich gut beraten fühlen, kaufen Sie dort einen Welpen.
Lassen Sie bitte die Finger von Inseraten im Internet und im Anzeigenmarkt der Zeitungen. Hinter solchen Annoncen verbirgt sich unendliches Leid. Sie glauben, ich übertreibe? Dann klicken Sie doch mal unter www.hinsehen-statt-wegschauen.de.
Abschließend möchten wir uns bei allen zu bedanken, die einen Welpen von uns übernommen haben; und wir bitten sie, "unsere" Welpen (denn es werden immer unsere Hunde bleiben) weiterhin zu beschützen und zu pflegen, wie wir es gemacht haben, als sie noch bei uns waren. Und auch bei meinen Eltern möchte ich mich bedanken, denn sie springen immer dann als Hundesitter ein, wenn wir auf Ausstellungsfahrt gehen möchten.






