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Freitag, 3. Oktober 2014 - 06:58 Uhr
Sally

Haben wir vorgestern berichtet, wie es Klein-Kili in München geht, wollen wir natürlich Wurfschwester Sally im fernen Traiskirchen (das liegt bei Baden bei Wien) nicht vergessen.

„Volle Adjustierung mit kugelsicherer Weste für den Außendienst in den Weinrieden“, lautete die Bildunterschrift von Sallys Herrchen, als er mir dieses Foto schickte. Wir haben herzlich gelacht. Weiter schreibt Wolfgang: „Es sind wieder einige Wochen vergangen und unsere Sally wird immer größer und natürlich auch gescheiter. Wir besuchen mit ihr einen Welpenkurs, wo ihr das Spielen natürlich am Besten gefällt. Es ist wirklich toll, wie problemlos mit unserem Mausi alles funktioniert. Übrigens waren wir schon auf ganz schwerem Weblog-Entzug. Sally hat sich bis jetzt noch mit jedem anderen Hund herrlich vertragen; am Anfang werden die Rückenhaare aufgestellt und abgewartet, und dann wird gespielt, gespielt und wieder gespielt.
Am Vormittag ist die kleine Maus bei den Eltern (sie ist auch in Smiley, den Hund der Schwiegereltern total verliebt), und am Nachmittag bleibt sie dann zu Hause. Sally ist aber total brav und von ihrer Hunde-/Katzenklappe in der Tür begeistert. Wenn sie ihre wilden fünf Minuten hat, fetzt sie durch Wohnzimmer und Wintergarten, dann durch die Klappe in den Garten, dann dort eine Runde und wieder retour. Nur Kater Leo geht nicht durch; er bevorzugt offene Türen. Wir schicken Euch ganz liebe Grüße, Wolfgang & Herta!“

Donnerstag, 2. Oktober 2014 - 05:32 Uhr
Rügen, Teil II

Von Ralswiek (vgl. Weblog-Eintrag von vorgestern) fuhren wir am nächsten Morgen nach Prora. Auf einem ehemaligen Volksarmee-Gelände entstand die „Wohnmobil-Oase“ mit großzügigen Stellplätzen, gutem Service und Wanderwegen für unsere Vierbeiner gleich vom Stellplatz weg. Dort hatten wir für drei Nächte reserviert. Mit einem Leihwagen eroberten wir die Insel. Das Foto in der Mitte zeigt den Leuchtturm im Hafen von Sassnitz, wo wir nach einem Schiffsausflug zu den Kreidefelsen in der dort ansässigen Rügener Fischfabrik fleißig einkauften. Klar, dass man sich nach einer solchen Anstrengung in der Hafenkneipe stärken muss (Bild links unten). Am nächsten Tag fuhren wir zum Kap Arkona, der nordöstlichsten Landspitze. Die aus Kreide und Geschiebemergel bestehende Steilküste zieht sicherlich jeden in seinen Bann (Bilder rechts oben und unten). Auf dem Spaziergang zum Fischerdorf Vitt - ich traute meinen Augen kaum - trafen wir ein Norwich-Pärchen, Egon vom Tierfreund und seine Gefährtin aus dem Zwinger vom Planetal. Natürlich standen auch noch die Seebäder Binz und Sellin (die Selliner Seebrücke ist oben links zu sehen) auf unserem Programm.

Dann war auch schon der letzte Abend auf Rügen gekommen, den wir in „Omas Küche“ in Binz feierten. „Wer einen guten Braten macht, hat auch ein gutes Herz“ lautet der Leitspruch des urigen Lokals, und das stimmt hundertprozentig – das Essen ist einfach köstlich! Die Älteren kennen bestimmt das Lied „Oma so lieb“ von Heintje, 1968 war das aktuell. Ich kann das Lied nun auch, und das kam so: Der Oma seine Speisekarte lobt einen Gratis-Schnaps aus, wenn man die erste Strophe oder zumindest den Refrain im Lokal vorsingt. Dank YouTube hatten wir Text und Melodie schnell im Ohr (und bis heute nicht vergessen!) und uns den Schnaps wahrlich verdient. Das Beweisfoto ist auf Omas Webseite noch nicht veröffentlicht, aber in zwei, drei Wochen wird man uns dort sicherlich bewundern können. Jedenfalls war es ein sehr lustiger Abend – von der Heimfahrt in Oma sein Tut Tut (ein original Londoner Taxi) ganz zu schweigen. Für alle, die nun Hunger bekommen haben, ist die Überschrift dieses Weblog-Eintrags gleich zum Lokal verlinkt.

Mittwoch, 1. Oktober 2014 - 08:13 Uhr
Kili

„Kili ist der geborene Stöckchen-Träger. Zuerst hatte er ein Stöckchen, das er prima im Mäulchen halten konnte. Es wurde gegen ein größeres ausgetauscht, welches wieder getauscht wurde, bis er einen stattlichen Ast hinter sich herschleppte. Letzten Endes ist er an einer Baumwurzel gescheitert.

Auch in der Welpenspielstunde waren wir schon ein paar Mal. Das hat Kili viel Spaß gemacht; und es sind auch keine Riesenbabys dort, das haben wir in der Schnupperstunde schon abgeklärt. Der Leiter der Spielstunde ist ganz begeistert von Klein-Kili und meinte, er muss von einem Super-Züchter stammen, denn er hat so ein prima Verhalten, Selbstbewusstsein und Umgang mit den anderen. Viele von den Terriern, die sonst zu ihm kommen, sind entweder auch als Welpen schon Angstbeißer oder hypernervös. Ich konnte das mit dem Super-Züchter und dem prima Stall nur bestätigen und gebe sein Kompliment an Sie weiter.

Auch seinen ersten "Arbeitstag" in der Apotheke hat Kili prima gemeistert. Da meine Kollegin krank war, musste ich am Nachmittag für drei Stunden einspringen, und damit der Kleine nicht alleine ist, wurde er samt Hundelaufstallbett ins Auto gepackt und durfte mit. Er hat es, wie überall, sehr souverän gemeistert und war ganz brav. Zwischendurch mussten wir eine Arztunterschrift einholen, und da war dann sogar noch eine kleine Gassi-Runde drin. Im Übrigen ist Kili jetzt im Vorschulkindalter: Unten fehlen schon die beiden Schneidezähnchen. Liebe Grüße an alle! Kili und Petra“

Dienstag, 30. September 2014 - 00:03 Uhr
Rügen, Teil I

Die nächste Station unseres Spätsommer-Urlaubs: Ralswiek auf der Insel Rügen. Dort finden alljährlich die Störtebeker-Festspiele statt. „Gottes Freund, allerwelts Feind“ war das Motto des berühmten Piraten, der – ähnlich wie Robin Hood – seine Überfälle stets gegen reiche Kaufleute der Hanse richtete und den Armen Gutes tat. Auch dafür hatten wir bereits im Februar Karten ergattert und genossen das Spektakel in den vorderen Reihen. Petrus meinte es wieder gut mit uns, auch wenn ich um meine Skiunterwäsche froh war. Zu unserem großen Erstaunen hätten wir unsere Norwiches mitnehmen dürfen ins Freilicht-Theater – doch das wäre sicherlich kein Vergnügen für sie gewesen. Manch armer Vierbeiner ertrug den Krach der Kanonenschüsse und das anschließende Feuerwerk nur schwer. Nächstes Jahr im August darf ich mich auf den dritten und letzten Teil freuen. Wir sind schon wieder mittendrin in unserer Urlaubsplanung für 2015. Bildquelle: www.stoertebeker.de (für mehr Infos einfach auf die Überschrift dieses Weblog-Eintrags klicken).

Montag, 29. September 2014 - 07:32 Uhr
Das Neueste vom Irrsee

"Unsere" Emma schreibt: "Letzten Samstag war ein denkwürdiger Tag. Genau vor einem Jahr bin ich hier am Irrsee eingezogen. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Was so alles passiert ist, habe ich euch ja in meinem Jahrbuch wissen lassen; und wie ich schon geschrieben habe: Viele aufregende Monate liegen hinter mir und hoffentlich viele noch vor mir.

Genau an meinem Jahrestag war wieder so ein aufregender Tag, denn mein Frauchen und ich sind zur ATP2 gestartet (Hundealltagstauglichkeitsprüfung für Fortgeschrittene). Tja, und was soll ich sagen - ich war die beste Teilnehmerin und habe mit "Vorzüglich und 100 von 100 Punkten bestanden. Mein Frauchen ist ausgeflippt vor Freude und mega-stolz auf mich. Dafür habe ich am Abend als Belohnung gleich ein ganz besonderes Menü bekommen. Hühnchen mit Reis - sehr lecker.

Aber zur Vorgeschichte: Ihr wisst ja, dass ich unglaublich lernbegierig bin und einen riesen Spaß habe, etwas Neues zu lernen. Also hat sich mein Frauchen gedacht, wir könnten ja gemeinsam eine Hundeschule besuchen - mehr so zum Spaß. Normalerweise startet man dort mit dem Grundkurs (ATP1), aber beim Einschreiben hat mein Frauchen dem Trainer erklärt, dass ich das nicht mehr brauche - das könne ich schon alles - weil wir es allein schon intensiv geübt haben. Sein Kommentar war sehr trocken. "Das sagen alle Hundebesitzer, in der Realität sähe es anders aus - aber wir könnten es ihm ja mal vorführen". Nach wenigen von ihm geforderten Übungen wie Sitz, Platz, Bleib, abrufen und ähnliches hat er sehr gestaunt und gemeint, wir können tatsächlich gleich im Fortgeschrittenen Kurs starten. Also gesagt, getan.

Der ATP2-Kurs findet nicht mehr am Hundeplatz sondern im Waldgelände mit Ablenkung durch Wildspuren usw. statt. Normalerweise wird an der Schleppleine gearbeitet, damit Hund nicht etwa abgelenkt durch die vielen Gerüche auf die Idee kommt, abzuhauen. Aber auch hier habe ich wieder meine Stärke bewiesen - ich war die einzige von fünf Hunden, die komplett ohne Leine gearbeitet hat. Ich bleibe eben ganz brav bei Cornelia. Unsere Bindung ist schon sehr besonders (hat auch der Trainer erkannt). Die Trainingseinheiten und auch die Prüfung hat mir richtig Spaß gemacht und bestand unter anderem aus folgenden Punkten (alles im Waldgelände auf Forstwegen):
- Fuß gehen für etwa fünf Minuten (ich ganz ohne Leine),
- Absitzen - Abrufen (ohne Sichtkontakt zum Frauchen) nur auf das Hörzeichen,
- Abrufen unter Ablenkungen, der Trainer hält einem dabei ein Leckerchen vor die Nase, und ich muss auf das Hörzeichen warten und am Leckerchen vorbei schnurstracks zu Frauchen rennen,
- an ausgelegtem Leckerchen-Parcour im Wald bei Fuß vorbei an den Leckereien,
- Absitzen. Der Trainer lässt genau vor deiner Nase ein Stück Käse fallen, und dein Frauchen entfernt sich außer Sichtweite, wartet dort etwa eine halbe Minute und kommt dann wieder. Man muss solange warten, und das Leckerchen ist logischerweise tabu.

Das und noch einiges andere haben wir gestern während der Prüfung (zirka eine Stunde hat sie insgesamt gedauert) gemacht. Es war spannend, und mein Frauchen war so stolz auf mich - ich habe tatsächlich nicht einen Fehler gemacht. Der Trainer meinte, wir sollten unbedingt weiter etwas tun (weil ich so aufmerksam bin) - was Frauchen und ich sowieso vor hatten. Also werden wir über den Winter weiterhin im Wald üben, und ab Frühling überlegen wir "Maintrailing" zu beginnen.

So, jetzt wisst ihr das Neueste vom Irrsee, und ein Foto vom Ablegen schicke ich Euch auch noch mit. Ganz liebe Grüße, Euer geprüfter fortgeschrittener Alltagstauglichkeits-Hund Emma!

Sonntag, 28. September 2014 - 00:02 Uhr
Happy Birthday!

Unser B-Wurf hat heute Geburtstag und wir wünschen einen glücklichen Norwich-Tag mit besonders guten Leckerchen und extra Streicheleinheiten. Bess und Blümchen werden heute acht Jahre alt. Beiden Mädels geht es gut, wie uns ihre Frauchen regelmäßig berichten.

Von Bess in Köln beispielsweise haben wir gehört, dass sie viel und gerne spazieren geht, aber sehr wählerisch ist, wenn es darum geht, was in ihren Napf kommt. Als Einzelprinzessin muss sie natürlich nicht befürchten, dass ein anderer ihr zuvorkommt und die Futterschüssel leert. Heute müssen wir auch besonders oft an Mandy denken, Bess´ erstes Frauchen.

Auch Blümchen (Foto) geht es ausgezeichnet. Moni hat vor dem Haus ein neues Bänkchen aufgestellt - für Blümi, Hundefreund Camillo und ein Schwätzchen mit den netten Nachbarn. Von dort oben hat Blümchen natürlich alles bestens im Blick, Morgensonne und Nachmittags Schatten durch die Robinie inbegriffen. Sieht wirklich sehr gemütlich aus!

Heute Vormittag treffen sich viele Mitglieder und Freunde der OG München zu einer Wanderung bei Dachau. Ich freue mich auch schon auf ein Wiedersehen mit Zorro, Darylyn und Nepomuk aus der Cantabs-Familie.

Samstag, 27. September 2014 - 09:06 Uhr
Emma

Den heutigen Weblog-Eintrag gibt es etwas später - wir waren gestern auf dem Oktoberfest ...

Heute vor einem Jahr haben wir „unsere“ Emma zu ihrer neuen Familie an den Irrsee gebracht. Inzwischen sind die drei – Cornelia, Helmuth und Emma – ein Herz und eine Seele. Zu unserer großen Überraschung brachte der Postbote nun Emmas Tagebuch; Monat für Monat hat sie darin ihre Erlebnisse im Salzkammergut von ihrem Frauchen aufschreiben lassen. Vielen lieben Dank dafür – es bekommt einen Ehrenplatz in unserem Bücherregal! Zugegeben, mein Mann Hans und ich waren beim Lesen zu Tränen gerührt. Aber es waren Freudentränen; wissen wir doch, wie gut es unserer Kleinen geht. Wir freuen uns aufs nächste Wiedersehen! Das Foto zeigt Cornelia mit Emma und Tochter Sunny, als sie uns im Urlaub in Waging am See besucht haben (vgl. Weblog-Eintrag vom 19. August).

Freitag, 26. September 2014 - 07:58 Uhr
Strandtage

Und weiter geht´s mit unserem Urlaubsbericht. Vom Vogelpark in Marlow war es nicht mehr weit bis zur Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, die zwischen Rostock und Stralsund liegt. „Wunderschön natürlich“ heißt es in einer Werbung – und das stimmt hundertprozentig! Bereits im Februar hatten wir zwei Wohnmobilstellplätze am Campingplatz am Freesenbruch reserviert. Für mich das Highlight unseres Urlaubs: Sonne, Sand, Wind, Meer – der Hundestrand liegt nur gute fünf Minuten Fußmarsch entfernt. Schade, dass unsere Mädels Wasser so gar nicht mögen. Nur Gipsy konnte ich mit den Pfoten hinein locken. Der Wohnmobilstellplatz ist für Hundeleute absolut zu empfehlen. Sogar eine Hundedusche gäbe es (sicherlich hilfreich bei schlechtem Wetter; wir haben sie Gott sei Dank nicht gebraucht). Darylyn und ihre Familie machen regelmäßig auf der Halbinsel Urlaub; ich kann verstehen, warum. Sie haben uns auch viele Ausflugtipps gegeben, dafür war die Zeit allerdings zu knapp. Deshalb: Wir kommen auf jeden Fall wieder! Für alle, die mehr wissen möchten, habe ich die Überschrift dieses Weblog-Eintrags gleich auf den Campingplatz am Freesenbruch verlinkt. Auf dem Foto zu sehen: Isabella und Max mit Gipsy und Blacky, im Vordergrund Sunny.

Donnerstag, 25. September 2014 - 06:08 Uhr
Julie auf der richtigen Spur

Post von Julie: „Schön, dass Ihr wieder da seid! Wir alle haben unsere tägliche Lektüre vermisst!

Das „Julchen“ hat auch einen Beitrag zu bieten: Sie hat am 7. September ihre Fährtenprüfung bestanden (300 m Suche auf einer Fremdspur)! Das Ganze mit voller Punktzahl im ersten Preis. Premiere dabei war, dass sie in der Prüfung endlich auch die an der Fährte abgelegten Holzscheiben verwiesen hat. Vorher wollte sie damit entweder Frisbee spielen oder hat sie ganz ignoriert. Aber wenn´s zählt, macht sie das schon ordentlich.

Jedenfalls meistens, denn die erste Prüfung (200 m Schleppspur mit Dummy-Apportieren) hat sie verpatzt. Beim ersten Versuch ist sie schön ordentlich auf der Fährte losgeprescht (diese Spur wird im Gegensatz zur Personensuche frei, das heißt nicht mit Geschirr und Schleppleine) gearbeitet, kam dann aber ohne Dummy wieder. Für Julie sehr ungewöhnlich, denn Apportieren tut sie eigentlich perfekt. Weil´s so lange gedauert hat, hatte die Prüferin schon Sorge, sie wäre abgehauen. Aber da war ich mir sicher: So etwas kommt zwar gelegentlich bei Dackeln vor, aber nicht bei meinem Julchen. Das verliert schon mal eine Spur und sucht dann die Fläche ab, aber weglaufen, um ein anderes Abenteuer zu suchen - niemals! Jedenfalls war das nix! Und die nächsten zwei Versuche wurden schon mal gar nichts, weil sie sich überhaupt nicht mehr für die Fährte interessiert hat. Den Kaninchenbau daneben fand sie deutlich interessanter. Hinterher war mir auch klar, warum: Sie hat im ersten Durchgang den Fährtenleger gesucht und gefunden. Kommentar aus der Kulisse: "Er ist zum Apportieren nur halt einfach zu groß." Damit war jedenfalls aus Julchens Sicht alles erledigt. Wozu weiterarbeiten? Nun gut: Man kann nicht Alles haben, und so haben wir noch eine Aufgabe für den nächsten Sommer.

Auf alle Fälle hat sie mich ja dann doch noch mit dem Tag versöhnt, als sie die zweite Prüfung (s.o.) perfekt gelaufen ist.

Und noch eine Premiere gab es: Julie hat ihre erste Maus gefangen. Bis jetzt hatte sie sich auf Gänge- und-Löcher-Aufgraben spezialisiert, aber (zum Glück) noch nie die Bewohner erwischt. Das ist mir auch lieber, denn: gefressene Maus = Wurmkur. Jedenfalls hat sie vor drei Wochen Eine gepackt, die Maus quietscht und ich schreie im Reflex "Aus!". Zu meinem Erstaunen hat sie die Maus tatsächlich hingespuckt, und als diese mich dann mit ihren Knopfaugen angesehen hat, war´s vorbei: Sie hatte nur einen nassen Pelz, und wir haben sie laufen lassen. Aber ich fürchte, Julie hält mich seitdem für etwas verrückt. Auf alle Fälle ist sie jetzt auf den Geschmack gekommen und zur wilden Jägerin mutiert. Ich glaube kaum, dass die nächste Maus so viel Glück haben wird wie die erste. Obwohl - gestern lief eine zwischen Julies Hinterbeinen weg und über den Weg, während sie vorne mit Schnuffeln im Mauseloch beschäftigt war ... Wir wünschen Euch noch einen wunderbaren Herbst! Viele Grüße an alle Zwei- und Vierbeiner von Dagmar und Julchen!

Mittwoch, 24. September 2014 - 06:54 Uhr
Der Vogelpark in Marlow

Heute gibt es mal kein Norwich-Bild, denn ich bin nach den einzelnen Stationen unseres Urlaubs gefragt worden. Auf der Weiterfahrt von Wismar zur Halbinsel Fischland-Darß-Zingst machten wir Halt in Marlow und besuchten den dortigen Vogelpark. Das Motto des Vogelpark Marlow, Tiere ganz nah zu erleben, spiegelt sich in der Gestaltung der Gehege wieder. Der Großteil der Anlagen ist begehbar und lässt einen die Tierwelt ganz nah erleben. Da Hunde zwar mit in den Park, aber natürlich nicht in die Gehege dürfen, haben wir uns entschlossen, die Vierbeiner im kühlen Wohnmobil schlafen zu lassen. Ja, Sie lesen richtig: Während es am 3. September in weiten Teilen Deutschlands Petrus heftig regnen ließ, spazierten wir bei etwa 22 Grad Sonnenschein durch die riesige Parklandschaft. Ein Erlebnis, welches wir als Ausflugsziel unbedingt weiterempfehlen können. Wer jetzt neugierig ist, und wie mein Mann Hans, auch einmal mit Loris spielen möchte, kann zur Vorfreude schon mal die Webseite des Vogelparks besuchen. Wie immer habe ich sie gleich mit der Überschrift dieses Weblog-Eintrags verlinkt.

Nach vier Stunden (und da haben wir längst nicht alles gesehen - leider!) ging unsere Fahrt weiter zur 45 Kilometer langen Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zwischen Rostock und Stralsund.

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