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Dienstag, 7. Oktober 2014 - 07:07 Uhr
Schön war´s!

Anfang letzter Woche waren wir bei „Familie Buddy“ eingeladen. Maria war bei ihrer Jagd auf Steinpilze sehr erfolgreich, und wir durften Schwammerlsuppe mit Semmelknödel kosten. Hannah zuliebe haben wir Sunny (auf dem Foto links) mitgebracht; sie und Buddy tobten wie wild durch den Garten und hielten erst nach einigen Versuchen für dieses Foto still.

Auch wenn es noch lange hin ist (aber die Zeit vergeht immer schneller, als man denkt): Am 15. Februar 2015 geht die Ortsgruppe München das nächste Mal wandern. Das ist der Faschingssonntag, aber vielleicht ist es dem ein oder anderen Hundebesitzer ja ganz recht, dem Frohsinn in der Stadt samt Knallerei aus Kinderpistolen von Cowboys und Indianern in die Stille des Staffelsees zu entkommen. Ich freue mich, wenn wieder einige "unserer" Norwiches und ihre Menschen mitwandern.

Montag, 6. Oktober 2014 - 07:06 Uhr
Wo sich der Wald im Wasser spiegelt

Mehr als die Hälfte unserer Urlaubserlebnisse ist erzählt, doch es bleiben noch immer einige Stationen. Auf unserer Urlaubsfahrt vom Norden nach Dresden liegt das Unesco-Biosphärenreservat Spreewald zum Rasten und Übernachten auf dem Weg. Den Spreewald Caravan- und Wohnmobilpark in Lübbenau – Stadt der Gurken und der Kähne - hatten Isabella und ich bereits im Februar im Internet entdeckt und für zwei Nächte gebucht. Die Stellplätze sind großzügig im Grünen angelegt, bis zum Großen Hafen in Lübbenau mit seiner Gurkenmeile geht man entspannte zehn Minuten zu Fuß. Die Tagestemperaturen hatten merklich abgekühlt, aber wir hatten Glück: Während unserer Fahrt mit einem der traditionellen Spreewald-Kähne wie auf dem Foto spitzte sogar die Sonne hervor. In völliger Stille würde man über die romantischen Fließe gleiten, wo sich der Wald im Wasser spiegelt – wären da nicht die Erzählungen des Bootsführers und die Gespräche der Mitfahrer …

Schade, dass wir nicht länger bleiben konnten (wir kommen sicherlich wieder!), aber ich musste am Freitag in Dresden sein. Dort fand am 13. September eine Terrier-Ausstellung statt, zu der ich eingeladen war. Hier trennten wir uns: Isabella, Max, Gipsy und Blacky fuhren weiter nach Königstein im Elbsandsteingebirge. Mein Mann Hans und ich blieben in Dresden; am Nachmittag waren sogar drei Stunden Zeit für eine Stippvisite der Dresdner Innenstadt. Am Samstag dann die Ausstellung, und am nächsten Tag hatten wir unsere Sunny zur Zuchtzulassungs-Prüfung angemeldet; sie bekam die endgültige Zuchtzulassung und wurde angekört. Wir haben uns sehr gefreut. Am Sonntag Nachmittag fuhren wir dann weiter auf den Campingplatz in Königstein, wo uns Isabella, Max, Gipsy und Blacky schon erwarteten.

Sonntag, 5. Oktober 2014 - 07:07 Uhr
Mäusejäger

Hallo zusammen! Ich bin´s, Eure Sunny. Also, Frauchen liest uns ja jeden Tag vor, was sie ins Weblog stellt. Und drum weiß ich auch von Julchens erster gefangener Maus (vgl. Weblog-Eintrag vom 25. September). Bisher habe ich mich zu den Einträgen ja noch nie öffentlich geäußert. Aber jetzt kann ich meine Schnauze nicht mehr halten, denn auch ich habe im Urlaub meine erste Maus gefangen, jawohl!! Hat Frauchen tatsächlich ganz vergessen, gestern zu erwähnen. Beim Morgen-Gassi war das, in Niederfinow am Kanal, ganz in der Nähe vom Schiffshebewerk. Über meinen ersten Jagderfolg bin ich selbst erschrocken, drum habe ich „die arme Maus!“ (O-Ton Frauchen) gleich wieder – halbtot – ausgespuckt. Herrchen hat dann den Rest erledigt und ist draufgetreten, damit sie nicht länger leiden musste.

Julchen, ich gratuliere uns! Schließlich wurden wir Norwich Terrier ja genau zu diesem Zweck mal gezüchtet – das haben wir in den Genen! Also stellt Euch bitte nicht so an, Ihr Frauchen und Herrchen, sondern seid stolz auf uns! Dass mir dann ein paar Tage später, als ich in einem Grasbüschel wühlte, der kleine Maulwurf unbemerkt unter meinem Bauch und durch die Hinterbeine hindurch entwischt ist, dafür kann ich nichts (und dass Frauchen gelacht hat, das vergesse ich ihr nicht so schnell!!). Mich hat nun das Jagdfieber gepackt, und Oma Fee überlässt mir das eine und andere ihrer Mauslöcher auf dem Feld zum Kontrollieren. Herrchen sagt, ich renne rum wie der Furz in der Gaslaterne. Ich weiß zwar nicht, wer das ist, aber dass jemand so schnell rennen kann wie ich – alle Achtung! So, das wollte ich Euch nur erzählen. Jetzt muss ich in den Garten, denn hinterm Holzstoß riecht es eindeutig nach Nagetier … Da setz ich mich jetzt davor und warte, dass die Maus rauskommt. Eure Sunny!

Lassen wir Sunny Mäuschen suchen … Ich habe leider keine Zeit, ihr zuzuschauen, denn ich bin heute in Laberweinting auf der Terrier-Ausstellung verabredet. Das nette Foto von unserem Mäusejäger ist übrigens Cornelia mit ihrer Spiegelreflex-Kamera gelungen, als sie uns im August im Urlaub in Waging am See besuchten.

Wir wünschen alle einen schönen Sonntag! Vor allem schicken wir herzliche Geburtstagsgrüße nach Unna: Liebe Moni, alles Gute und genieße heute zusammen mit Blümchen Deinen Ehrentag!

Samstag, 4. Oktober 2014 - 07:34 Uhr
Reise in die Vergangenheit

Mir ist gesagt worden, ich soll ja nicht mittendrin aufhören, über unseren dreiwöchigen Urlaub Anfang September zu berichten. Bitteschön.

Die Tage auf Rügen waren wie im Flug vergangen, jetzt ging es wieder Richtung Süden. Zwei Jahre nach der Wende waren wir ja schon einmal auf Rügen und haben damals bei der Hinfahrt beim Schiffshebewerk Niederfinow übernachtet. Dort wollten wir nun wieder einen Stopp einlegen. Das Schiffshebewerk ist inzwischen 80 Jahre alt und damals wie heute ein technisches Denkmal. Gleich daneben steht übrigens auf einem Betonkoloss in 45 Meter Höhe das höchste mobile Toilettenhäuschen in Berlin und Brandenburg: auf der Baustelle des neuen Schiffshebewerks - 2016 soll es fertig sein.

Vor 23 Jahren haben wir auch einen wunderbaren Abend im „Gasthaus an der Schleusentreppe“ verbracht. Wir waren die ersten (!!) Gäste. Bis in den nächsten Morgen hinein wurde vom Osten und Westen erzählt; unseren Sohn Thomas trugen wir damals schlafend zurück ins Wohnmobil. Dort wollten wir auch diesmal einkehren.

Die Wirtsleute haben viele Höhen und Tiefen durchgehalten – das „Gasthaus zur Schleusentreppe“ gibt es aber immer noch und gilt inzwischen als Geheimtipp für die nahen Berlin-Ausflügler. Nach wie vor kocht hier der Chef, der eigentlich Tierarzt ist und in der Garage gleich am Haus eine Praxis betreibt (Traumpreise fürs Impfen und Entwurmen - im Gegensatz zu München und Berlin!). Es war auch diesmal ein wunderschöner Abend. Extra für uns haben sie an ihrem Ruhetag die Spezialität des Hauses aufgetischt: Reiberdatschi (auf hochdeutsch Kartoffelpuffer – süß oder deftig und natürlich frisch selbstgemacht. Hmmmm!!). Klar, dass wir im digitalen Gästebuch gelandet sind; wer es lesen will, braucht nur auf die Überschrift dieses Weblog-Eintrags zu klicken.

Am nächsten Morgen, nach einem Hundespaziergang am Kanal entlang, haben wir uns dann mit dem Ausflugsschiff hochheben lassen. Ein beeindruckendes Erlebnis. Am Nachmittag ging es weiter in den Spreewald. Darüber erzähle ich dann übermorgen. Bildquelle: http://www.schiffshebewerk-niederfinow.info/neumann.htm

Heute findet in Laberweinting in Niederbayern eine Terrier-Ausstellung statt. Ich bin dort eingeladen und werde wohl auf viele bekannte Gesichter treffen (auch wenn ich heute viel lieber zuhause geblieben wäre, aber das ist eine andere Geschichte). Heute feiern wir übrigens auch den internationalen Welttierschutztag, an dem sich weltweit Tierschützer,
-freunde und Tierschutzorganisationen beteiligen. Nicht vergessen dürfen wir dabei den heiligen Franz von Assisi, der auch zu den Tieren predigte und an dessen Todestag (er starb am 3. Oktobtober 1226) der Welttierschutztag erinnern soll.

Freitag, 3. Oktober 2014 - 06:58 Uhr
Sally

Haben wir vorgestern berichtet, wie es Klein-Kili in München geht, wollen wir natürlich Wurfschwester Sally im fernen Traiskirchen (das liegt bei Baden bei Wien) nicht vergessen.

„Volle Adjustierung mit kugelsicherer Weste für den Außendienst in den Weinrieden“, lautete die Bildunterschrift von Sallys Herrchen, als er mir dieses Foto schickte. Wir haben herzlich gelacht. Weiter schreibt Wolfgang: „Es sind wieder einige Wochen vergangen und unsere Sally wird immer größer und natürlich auch gescheiter. Wir besuchen mit ihr einen Welpenkurs, wo ihr das Spielen natürlich am Besten gefällt. Es ist wirklich toll, wie problemlos mit unserem Mausi alles funktioniert. Übrigens waren wir schon auf ganz schwerem Weblog-Entzug. Sally hat sich bis jetzt noch mit jedem anderen Hund herrlich vertragen; am Anfang werden die Rückenhaare aufgestellt und abgewartet, und dann wird gespielt, gespielt und wieder gespielt.
Am Vormittag ist die kleine Maus bei den Eltern (sie ist auch in Smiley, den Hund der Schwiegereltern total verliebt), und am Nachmittag bleibt sie dann zu Hause. Sally ist aber total brav und von ihrer Hunde-/Katzenklappe in der Tür begeistert. Wenn sie ihre wilden fünf Minuten hat, fetzt sie durch Wohnzimmer und Wintergarten, dann durch die Klappe in den Garten, dann dort eine Runde und wieder retour. Nur Kater Leo geht nicht durch; er bevorzugt offene Türen. Wir schicken Euch ganz liebe Grüße, Wolfgang & Herta!“

Donnerstag, 2. Oktober 2014 - 05:32 Uhr
Rügen, Teil II

Von Ralswiek (vgl. Weblog-Eintrag von vorgestern) fuhren wir am nächsten Morgen nach Prora. Auf einem ehemaligen Volksarmee-Gelände entstand die „Wohnmobil-Oase“ mit großzügigen Stellplätzen, gutem Service und Wanderwegen für unsere Vierbeiner gleich vom Stellplatz weg. Dort hatten wir für drei Nächte reserviert. Mit einem Leihwagen eroberten wir die Insel. Das Foto in der Mitte zeigt den Leuchtturm im Hafen von Sassnitz, wo wir nach einem Schiffsausflug zu den Kreidefelsen in der dort ansässigen Rügener Fischfabrik fleißig einkauften. Klar, dass man sich nach einer solchen Anstrengung in der Hafenkneipe stärken muss (Bild links unten). Am nächsten Tag fuhren wir zum Kap Arkona, der nordöstlichsten Landspitze. Die aus Kreide und Geschiebemergel bestehende Steilküste zieht sicherlich jeden in seinen Bann (Bilder rechts oben und unten). Auf dem Spaziergang zum Fischerdorf Vitt - ich traute meinen Augen kaum - trafen wir ein Norwich-Pärchen, Egon vom Tierfreund und seine Gefährtin aus dem Zwinger vom Planetal. Natürlich standen auch noch die Seebäder Binz und Sellin (die Selliner Seebrücke ist oben links zu sehen) auf unserem Programm.

Dann war auch schon der letzte Abend auf Rügen gekommen, den wir in „Omas Küche“ in Binz feierten. „Wer einen guten Braten macht, hat auch ein gutes Herz“ lautet der Leitspruch des urigen Lokals, und das stimmt hundertprozentig – das Essen ist einfach köstlich! Die Älteren kennen bestimmt das Lied „Oma so lieb“ von Heintje, 1968 war das aktuell. Ich kann das Lied nun auch, und das kam so: Der Oma seine Speisekarte lobt einen Gratis-Schnaps aus, wenn man die erste Strophe oder zumindest den Refrain im Lokal vorsingt. Dank YouTube hatten wir Text und Melodie schnell im Ohr (und bis heute nicht vergessen!) und uns den Schnaps wahrlich verdient. Das Beweisfoto ist auf Omas Webseite noch nicht veröffentlicht, aber in zwei, drei Wochen wird man uns dort sicherlich bewundern können. Jedenfalls war es ein sehr lustiger Abend – von der Heimfahrt in Oma sein Tut Tut (ein original Londoner Taxi) ganz zu schweigen. Für alle, die nun Hunger bekommen haben, ist die Überschrift dieses Weblog-Eintrags gleich zum Lokal verlinkt.

Mittwoch, 1. Oktober 2014 - 08:13 Uhr
Kili

„Kili ist der geborene Stöckchen-Träger. Zuerst hatte er ein Stöckchen, das er prima im Mäulchen halten konnte. Es wurde gegen ein größeres ausgetauscht, welches wieder getauscht wurde, bis er einen stattlichen Ast hinter sich herschleppte. Letzten Endes ist er an einer Baumwurzel gescheitert.

Auch in der Welpenspielstunde waren wir schon ein paar Mal. Das hat Kili viel Spaß gemacht; und es sind auch keine Riesenbabys dort, das haben wir in der Schnupperstunde schon abgeklärt. Der Leiter der Spielstunde ist ganz begeistert von Klein-Kili und meinte, er muss von einem Super-Züchter stammen, denn er hat so ein prima Verhalten, Selbstbewusstsein und Umgang mit den anderen. Viele von den Terriern, die sonst zu ihm kommen, sind entweder auch als Welpen schon Angstbeißer oder hypernervös. Ich konnte das mit dem Super-Züchter und dem prima Stall nur bestätigen und gebe sein Kompliment an Sie weiter.

Auch seinen ersten "Arbeitstag" in der Apotheke hat Kili prima gemeistert. Da meine Kollegin krank war, musste ich am Nachmittag für drei Stunden einspringen, und damit der Kleine nicht alleine ist, wurde er samt Hundelaufstallbett ins Auto gepackt und durfte mit. Er hat es, wie überall, sehr souverän gemeistert und war ganz brav. Zwischendurch mussten wir eine Arztunterschrift einholen, und da war dann sogar noch eine kleine Gassi-Runde drin. Im Übrigen ist Kili jetzt im Vorschulkindalter: Unten fehlen schon die beiden Schneidezähnchen. Liebe Grüße an alle! Kili und Petra“

Dienstag, 30. September 2014 - 00:03 Uhr
Rügen, Teil I

Die nächste Station unseres Spätsommer-Urlaubs: Ralswiek auf der Insel Rügen. Dort finden alljährlich die Störtebeker-Festspiele statt. „Gottes Freund, allerwelts Feind“ war das Motto des berühmten Piraten, der – ähnlich wie Robin Hood – seine Überfälle stets gegen reiche Kaufleute der Hanse richtete und den Armen Gutes tat. Auch dafür hatten wir bereits im Februar Karten ergattert und genossen das Spektakel in den vorderen Reihen. Petrus meinte es wieder gut mit uns, auch wenn ich um meine Skiunterwäsche froh war. Zu unserem großen Erstaunen hätten wir unsere Norwiches mitnehmen dürfen ins Freilicht-Theater – doch das wäre sicherlich kein Vergnügen für sie gewesen. Manch armer Vierbeiner ertrug den Krach der Kanonenschüsse und das anschließende Feuerwerk nur schwer. Nächstes Jahr im August darf ich mich auf den dritten und letzten Teil freuen. Wir sind schon wieder mittendrin in unserer Urlaubsplanung für 2015. Bildquelle: www.stoertebeker.de (für mehr Infos einfach auf die Überschrift dieses Weblog-Eintrags klicken).

Montag, 29. September 2014 - 07:32 Uhr
Das Neueste vom Irrsee

"Unsere" Emma schreibt: "Letzten Samstag war ein denkwürdiger Tag. Genau vor einem Jahr bin ich hier am Irrsee eingezogen. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Was so alles passiert ist, habe ich euch ja in meinem Jahrbuch wissen lassen; und wie ich schon geschrieben habe: Viele aufregende Monate liegen hinter mir und hoffentlich viele noch vor mir.

Genau an meinem Jahrestag war wieder so ein aufregender Tag, denn mein Frauchen und ich sind zur ATP2 gestartet (Hundealltagstauglichkeitsprüfung für Fortgeschrittene). Tja, und was soll ich sagen - ich war die beste Teilnehmerin und habe mit "Vorzüglich und 100 von 100 Punkten bestanden. Mein Frauchen ist ausgeflippt vor Freude und mega-stolz auf mich. Dafür habe ich am Abend als Belohnung gleich ein ganz besonderes Menü bekommen. Hühnchen mit Reis - sehr lecker.

Aber zur Vorgeschichte: Ihr wisst ja, dass ich unglaublich lernbegierig bin und einen riesen Spaß habe, etwas Neues zu lernen. Also hat sich mein Frauchen gedacht, wir könnten ja gemeinsam eine Hundeschule besuchen - mehr so zum Spaß. Normalerweise startet man dort mit dem Grundkurs (ATP1), aber beim Einschreiben hat mein Frauchen dem Trainer erklärt, dass ich das nicht mehr brauche - das könne ich schon alles - weil wir es allein schon intensiv geübt haben. Sein Kommentar war sehr trocken. "Das sagen alle Hundebesitzer, in der Realität sähe es anders aus - aber wir könnten es ihm ja mal vorführen". Nach wenigen von ihm geforderten Übungen wie Sitz, Platz, Bleib, abrufen und ähnliches hat er sehr gestaunt und gemeint, wir können tatsächlich gleich im Fortgeschrittenen Kurs starten. Also gesagt, getan.

Der ATP2-Kurs findet nicht mehr am Hundeplatz sondern im Waldgelände mit Ablenkung durch Wildspuren usw. statt. Normalerweise wird an der Schleppleine gearbeitet, damit Hund nicht etwa abgelenkt durch die vielen Gerüche auf die Idee kommt, abzuhauen. Aber auch hier habe ich wieder meine Stärke bewiesen - ich war die einzige von fünf Hunden, die komplett ohne Leine gearbeitet hat. Ich bleibe eben ganz brav bei Cornelia. Unsere Bindung ist schon sehr besonders (hat auch der Trainer erkannt). Die Trainingseinheiten und auch die Prüfung hat mir richtig Spaß gemacht und bestand unter anderem aus folgenden Punkten (alles im Waldgelände auf Forstwegen):
- Fuß gehen für etwa fünf Minuten (ich ganz ohne Leine),
- Absitzen - Abrufen (ohne Sichtkontakt zum Frauchen) nur auf das Hörzeichen,
- Abrufen unter Ablenkungen, der Trainer hält einem dabei ein Leckerchen vor die Nase, und ich muss auf das Hörzeichen warten und am Leckerchen vorbei schnurstracks zu Frauchen rennen,
- an ausgelegtem Leckerchen-Parcour im Wald bei Fuß vorbei an den Leckereien,
- Absitzen. Der Trainer lässt genau vor deiner Nase ein Stück Käse fallen, und dein Frauchen entfernt sich außer Sichtweite, wartet dort etwa eine halbe Minute und kommt dann wieder. Man muss solange warten, und das Leckerchen ist logischerweise tabu.

Das und noch einiges andere haben wir gestern während der Prüfung (zirka eine Stunde hat sie insgesamt gedauert) gemacht. Es war spannend, und mein Frauchen war so stolz auf mich - ich habe tatsächlich nicht einen Fehler gemacht. Der Trainer meinte, wir sollten unbedingt weiter etwas tun (weil ich so aufmerksam bin) - was Frauchen und ich sowieso vor hatten. Also werden wir über den Winter weiterhin im Wald üben, und ab Frühling überlegen wir "Maintrailing" zu beginnen.

So, jetzt wisst ihr das Neueste vom Irrsee, und ein Foto vom Ablegen schicke ich Euch auch noch mit. Ganz liebe Grüße, Euer geprüfter fortgeschrittener Alltagstauglichkeits-Hund Emma!

Sonntag, 28. September 2014 - 00:02 Uhr
Happy Birthday!

Unser B-Wurf hat heute Geburtstag und wir wünschen einen glücklichen Norwich-Tag mit besonders guten Leckerchen und extra Streicheleinheiten. Bess und Blümchen werden heute acht Jahre alt. Beiden Mädels geht es gut, wie uns ihre Frauchen regelmäßig berichten.

Von Bess in Köln beispielsweise haben wir gehört, dass sie viel und gerne spazieren geht, aber sehr wählerisch ist, wenn es darum geht, was in ihren Napf kommt. Als Einzelprinzessin muss sie natürlich nicht befürchten, dass ein anderer ihr zuvorkommt und die Futterschüssel leert. Heute müssen wir auch besonders oft an Mandy denken, Bess´ erstes Frauchen.

Auch Blümchen (Foto) geht es ausgezeichnet. Moni hat vor dem Haus ein neues Bänkchen aufgestellt - für Blümi, Hundefreund Camillo und ein Schwätzchen mit den netten Nachbarn. Von dort oben hat Blümchen natürlich alles bestens im Blick, Morgensonne und Nachmittags Schatten durch die Robinie inbegriffen. Sieht wirklich sehr gemütlich aus!

Heute Vormittag treffen sich viele Mitglieder und Freunde der OG München zu einer Wanderung bei Dachau. Ich freue mich auch schon auf ein Wiedersehen mit Zorro, Darylyn und Nepomuk aus der Cantabs-Familie.

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