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Samstag, 25. August 2018 - 08:56 Uhr
Happy Birthday!

Was schenkt man einem Mann, der - bis auf einen Heringrauszieher - alles hat? Eine nette Frau, ein braves Norwich-Mädel und einen mutigen Norwich-Rüden, eine Modelleisenbahn und ein großes Auto. Man schenkt ihm etwas, das man nicht kaufen kann: einen Weblog-Eintrag. Lieber Max, alles Liebe und Gute zum Geburtstag! Bleib gesund, damit wir noch oft gemeinsam in den Urlaub fahren können! Auf dem Foto Gipsy (links) und Blacky, aufgenommen im letzten Urlaub auf dem Campingplatz. Wir freuen uns auf den Kuchen heute Nachmittag und das Abendessen in der "Post".

Freitag, 24. August 2018 - 08:25 Uhr
Kili

Morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung, meldete sich Kilis Frauchen Petra aus dem Englischen Garten in München. Der Blick vom Monopteros-Tempel aus auf die Stadt ist herrrlich: die beiden Kamine des Heizkraftwerks, die Kuppel der Bayerischen Staatskanzlei, der Alte Peter, daneben der Turm des Neuen Rathauses, die Residenz, die Türme der Frauchenkirche und zum Schluss die Theatinerkirche (von links).

Gscheidhaferlwissen: Mit seiner 375 Hektar großen Grünanlage ist er eine der größten Parkanlagen der Welt. Die Bezeichnung Englischer Garten wurde von den englischen Landschaftsgärten übernommen, die Friedrich Ludwig von Sckell bei der Gestaltung des Geländes zum Vorbild genommen hatte (Quelle: Auf die Schnelle aus Wikipedia kopiert).

Beim Stichwort Englischer Garten muss ich auch immer an Franz Xaver Krankl (1780 - 1860) denken, Lohnkutscher, Roßhändler und Rennmeister bei den Pferderennen auf der Theresienwiese (der Ursprung des heutigen Oktoberfestes). Er hat einmal mit seiner Kutsche im Englischen Garten den Kronprinz Ludwig überholt. Das war unter Strafe verboten, weil niemand bessere Pferde haben durfte als der König. Wie der Prinz ihm zugerufen hat, "Er weiß wohl nicht, das dass Vorfahren verboten ist!", hat der Krenkel dem Kronprinzen geantwortet: "Majestät, wer ko, der ko!"

Das ist auch heute noch einer der bekanntesten bayerischen Sprüche, hinter dem Zuversicht, Zivilcourage aber auch Respektlosigkeit und ein kleines bisschen Anarchismus steht. Es heißt so viel wie "wer viel leistet, kann sich auch viel leisten".

Donnerstag, 23. August 2018 - 07:48 Uhr
Lenzer Hafen - für jeden was dabei

Ich bin´s wieder, Eure Sisi! Ich bin gebeten worden, möglichst bald weiter zu erzählen von unserem Sommerurlaub (vgl. Weblog-Eintrag von vorgestern). Bitteschön! Bereits 1999 waren Frauchen und Herrchen schon einmal hier - im Lenzer Hafen, direkt am Lenzer Kanal vom Plauer See zur Müritz. Aber wie hat er sich verändert: Die ehemals verfallenen Häuser auf der gegenüberliegenden Kanalseite sind nun herrliche Villen, es gibt einen großen Caravan-Stellplatz, einen Bootshafen mit Vermietung bzw. Vercharterung von Booten und ein Familienhotel. Geblieben von früher sind die Hafengaststätte und der herrliche Strand am Plauer See, eine Minute vom Stellplatz entfernt und mit großem Hundestrand, der den Namen auch wirklich verdient. Der Sandstrand geht so flach ins Wasser, dass Frauchen lange laufen musste, bis sie schwimmen konnte. Aber für uns Norwich-Damen genau das Richtige zum Plantschen und Schnüffeln. Frauchen und Herrchen haben uns gelockt, und schon trauten Zoobe und ich uns ins Wasser und sind gleich hinter ihnen hergeschwommen. Wir hatten Glück und haben einen Stellplatz direkt am Kanal ergattert. Ich glaube, Herrchen hat dafür mit der Wirtin geflirtet und ihr sicher erzählt, dass wir früher schon mal da waren, weit her aus Bayern kommen, bla bla bla. Aber egal, Hauptsache, wir standen in der ersten Reihe, und Herrchen hatte viel zum Schauen. Hier war es so schön, für jeden von uns was dabei (See für Frauchen, Hundestrand für uns, Boote für Herrchen), dass wir gleich zwei Tage geblieben sind. Das Foto zeigt übrigens den Hundestrand im Abendrot. Leider ohne mich und Zoobe, denn wir sind da grade über die Wiese gefetzt. Ein Video gibt es, aber das kann Frauchen leider nicht ins Weblog stellen; das Programm „frisst“ nur Fotos.
Wer sich nun auf der Webseite der Familie Malow/Lenzer Hafen umsehen möchte, für den habe ich die Überschrift dieses Weblog-Eintrags gleich dorthin verlinkt. Einfach auf die Überschrift klicken.

Mittwoch, 22. August 2018 - 10:06 Uhr
Wühlmaus

Viel Arbeit für JoJo: 25 cm tief verbuddelt am Strand war eine Nürnberger Bratwurst. Kein Problem für ein feines Norwich-Näschen. Einmal erschnüffelt, mutierte JoJo sofort zur Wühlmaus. Ich habe erfahren, dass Frauchen die Bratwurst nicht zum Verzehr freigegeben hat - gehe aber davon aus, dass JoJo für ihre Mühe ein anderes Leckerchen bekommen hat.

Die Zugfahrt nach Holland überstand sie übrigens mit Bravour; im Abteil hatte niemand etwas dagegen, und JoJo durfte aus ihrer Reisetasche. Mittlerweile weiß ihre Familie auch, dass JoJo schwimmen kann. Wie unsere Sisi ist sie ins Wasser gefallen; sie wollte einer Ente hinterher. Ihr junges Herrchen Tony hat sie aber gleich wieder aus dem Kanal gefischt.

Gscheidhaferlwissen: Die Hundenase ist ein wahres Hochleistungsorgan. Während der Mensch sich überwiegend visuell mit den Augen orientiert, findet sich der Hund in seiner Umwelt vor allem über seine feine Nase zurecht und erhält über sie alle notwendigen Informationen. Der Hund besitzt 300 Millionen Riechzellen, das sind 60 mal mehr Rezeptoren als der Mensch mit etwa 5 Millionen Riechzellen. Das Riechhirn des Hundes ist - im Vergleich zum Menschen - riesig: Es nimmt 10 % des gesamten Hundehirns ein. Das des Menschen lediglich 1 %. Ähnlich wie die Augen kann die Hundenase rechts und links differenzieren. Somit können Hunde „Stereo“ riechen und sind auf diese Weise fähig, mehrere Fährten gleichzeitig zu verfolgen. Dem Vorfahren des Hundes, dem Wolf, werden zur Witterung von Beutetieren drei Kilometer Reichweite attestiert. Die Fläche der Riechschleimhaut des Hundes umfasst die 10-fache Fläche der menschlichen Riechschleimhaut: 200 cm2. Das "Riechvermögen" des Hundes reicht bis weit unter die Erdoberfläche: etwa 8 Meter in geschlossene Schneedecken und mehr als 3 Meter in das Erdreich natürlicher Böden hinein. Zum Vergleich: Ein Eichhörnchen kann die im Sommer vergrabene Nuss bis 30 cm unter der Schneedecke entdecken.

Dienstag, 21. August 2018 - 08:45 Uhr
Schmusebacke Sisi

Gestern Abend hat Nachbarin Sabine auf ein Glas Weißwein vorbeigeschaut - klar, dass sie an mir nicht vorbeigekommen ist, ohne mich streicheln zu "müssen". Den Bauch zum Durchknuddeln nach oben gestreckt, das ist meine Lieblingsstellung.

Dabei fällt mir ein, ich wollte ja weiter erzählen, was wir im Sommerurlaub erlebt haben: Nach zehn Tagen sind wir am frühen Vormittag runter vom "Kutter" (vgl. Weblog-Eintrag vom 17. August). Nach einer ausgiebigen Gassirunde zur Badestelle von Buchholz sind wir zum Müritzfischer nach Vipperow gefahren. Das sind nur ein paar Kilometer, und dort gab es für Frauchen und Herrchen ein spätes Frühstück mit Fischbrötchen und Störtebeker Schwarzbier. Wir waren die einzigen Gäste; aber glaubt ja nicht, dass uns Frauchen von der Leine gelassen hat. Pah! Dabei lag unter den Tischen so viel (Fr)essbares rum, das hätte für uns Fellnasen locker zum Sattwerden gereicht.

Danach haben wir den Blinker Richtung Neustrelitz gesetzt. Im Internet hat Frauchen dort in der Nähe einen Stellplatz bei einem Fischer an einem kleinen See entdeckt. Da wollte sie unbedingt hin. Nach einem kurzem Besuch in Neustrelitz (Hafen, Marktplatz, Kirche, Apotheke, Eisdiele) sind wir von der Bundesstraße abgebogen und Sträßlein entlang gefahren, die nicht unbedingt diesen Ausdruck verdienen. Aber was soll ich sagen: Erwartet hat uns das Paradies! Der Stellplatz war eine riesige Wiese zum Rumtollen, eine kleine Badestelle gab es, glasklares Wasser, der Feldweg zum Gassigehen gleich vor dem Einfahrtstor und der Fischer direkt daneben. Das Abendessen mit fangfrischem geräuchertem Aal für meine Leute war gesichert. Wir waren dort ganz alleine; Frauchen wollte gar nicht mehr weg, so gut hat es ihr gefallen. Drum hab ich ihr auch versprechen müssen, dass ich nicht verrate, wo dieses Fleckchen Erde genau ist. Sie hofft, dass es auch im nächsten Jahr noch ein Geheimtipp ist, wenn wir wiederkommen.

Aber Herrchen wollte weiterfahren; "was von der Gegend sehen", wie er gesagt hat. Also sind wir am nächsten Morgen aufgebrochen zum Lenzer Hafen. Aber das ist eine neue Geschichte.

Montag, 20. August 2018 - 08:46 Uhr
Happy Birthday!

Unser K-Wurf hat heute Geburtstag! Den Siebenten! Wir gratulieren allen "Knick-Knacks" herzlich und gehen einfach davon aus, dass sie heute noch mehr Aufmerksamkeit(en) bekommen als sonst auch schon. Hier ein Foto von Buddy stellvertretend für Alle.

Seine Menschen haben im Urlaub in Kanada und den USA (Buddy blieb derweil wohlbehütet zuhause) beeindruckende, faszinierende und skurille Dinge gesehen - darunter etwa die Zuckerwatte mit Essiggurkengeschmack im Plastikkübel. Kommentar von Herrchen Michael: "Die spinnen, die Amis. Ist aber auch kein Wunder, bei DEM Präsidenten."

Sonntag, 19. August 2018 - 08:54 Uhr
Paco

Wir warten heute auf Paco, dessen Frauchen um 11 Uhr Weißwürste und Brezen mitbringt.

Samstag, 18. August 2018 - 00:12 Uhr
Wochenende!

Endlich Zeit, mal so richtig abzuhängen! Das Foto zeigt Mayla.

Freitag, 17. August 2018 - 10:07 Uhr
Unsere Sisi

Hallo Leute! Frauchen hat es ja gestern schon angekündigt: Ich soll von unserem Sommerurlaub erzählen. Am 25. Juli ging es los; da trafen sich Frauchen und Herrchen abends im Gasthof Raitschin mit Inkas Menschen. Am nächsten Tag nach dem Geburtstagsfrühstück in Rehau (vgl. Weblog-Eintrag vom 26. Juli) fuhren wir weiter bis Buchholz/Müritz. Eine lange Fahrt! Und heiß war es! Aber wir haben zwei Päuschen eingelegt zum Beine-Vertreten und Pipi machen. An einem Autobahnkreuz hat der Wald gebrannt. Beängstigend. Gott sei Dank sind wir grade noch durchgerutscht; fünf Minuten später war die Autobahn für Stunden gesperrt. Da hatten wir Glück! Wir haben auf dem Stellplatz des Campingplatzes übernachtet - eine große Wiese zum Rumtollen und einen kleinen Strand gab es da. Dort waren Hunde eigentlich verboten, hat aber niemand interessiert.

Am nächsten Morgen wurde das Wohnmobil dann auf den Watercamper bugsiert, und wir hatten ein Schiff. Zehn Tage lang sind wir wieder auf der Müritz rumgeschippert, haben Haubentaucher und Reiher und Seeadler beobachtet. Und Paddler verbellt, wenn die zu nah an uns vorbeigefahren sind. Bei einer solchen Gelegenheit bin ich dann ins Wasser gefallen. Gott sei Dank kann ich schwimmen, denn Frauchen hat erst einige Minuten später gemerkt, dass ich abgängig bin. Das war eine Aufregung: Herrchen ist ins Wasser gesprungen (und bis zum Bauch im Schlamm stecken geblieben; es bedurfte mehrerer starken Männer, um ihn da wieder rauszuziehen), Frauchen - im Sommerkleid - und Herr Brand von der Charterfirma auch. Der hat mich zu fassen gekriegt und zurück auf den Ponton gehoben. Jetzt habe ich das Freischwimmer-Abzeichen. Ein paar Tage später wollte ich Herrchen nach auf den Steg und bin nochmal reingefallen; aber Frauchen hat den Platscher gleich gehört. Und jetzt bin ich auf den Geschmack gekommen: Schwimmen ist toll! Später haben wir einen schönen Hundestrand entdeckt, aber das erzähle ich Euch ein anderes Mal.

PS: Wer sich jetzt für den Watercamper interessiert - die Webseite der Charterfirma Müritzboot ist mit der Überschrift zu diesem Weblog-Eintrag verlinkt. Einfach draufklicken. Ich habe mitbekommen, dass Frauchen für Juli 2019 gleich wieder gebucht hat ...

Donnerstag, 16. August 2018 - 07:27 Uhr
Ein Bayer auf Rügen

... hieß von 1993 bis 1995 eine Comedy/Krimi-Serie. Darylyn ist zwar eine BayerIN, aber Rügen gefällt ihr trotzdem. Sie war mit Kerstin und Thomas schon in Prora, ist mit dem Rasenden Roland gefahren und hat am Strand interessante Dinge gesehen. Rügen ist ein tolles Reiseland mit Hund!

Auch wir waren in Urlaub - zwar nicht auf Rügen, aber auch in Mecklenburg-Vorpommern an der Müritz und an der Ostseeküste. Drei Wochen sind so schnell vergangen ... Aber das lasse ich ab morgen Sisi erzählen.

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