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Donnerstag, 5. Juli 2018 - 08:06 Uhr
Blümchen

Letztes Jahr um diese Zeit urlaubten wir in Bad Füssing, als der Anruf von Blümchens ehemaligem Frauchen kam: Sie muss dringend ins Krankenhaus; und es ist abzusehen, dass Blümchen auch danach nicht mehr bei ihr leben kann. Sie würde ihrem Liebling nicht mehr gerecht werden. Die Entscheidung fiel ihr sehr schwer; umso größer ist mein Respekt, dass das Tierwohl absolute Priorität hatte. Nun liegt Unna leider nicht um die Ecke, und Blümchen brauchte sofort jemanden. Ich musste nur kurz überlegen - dann fiel mir Dagmar ein, das Frauchen von unserer Julie. Was als kurzzeitiger Aufenthalt gedacht war, hat sich für Blümchen zum Glücksfall entwickelt.

"Liebe Uschi", beginnt eine E-Mail von Dagmar, "heute ist er ein Jahr her; Dein Anruf, der die Aktion "rettet das Blümi" auslöste. Und wir haben es keinen Tag bereut! Sie ist ein Schatz, inzwischen die Chefin (Julie ist es recht), dickköpfig und ein bisschen schwerhörig (wer die Kühlschranktür nicht mitkriegt, tut nicht nur so). Den positiven Einfluss auf Julie in mehrfacher Hinsicht habe ich ja schon berichtet. Ein (meist) freundlicher Kuschelbär, der sogar den Zuspruch meiner Mutter hat, die sonst seit Jahren über unsere Hunde (Julie und den Jack Russell meiner Schwester) meckert. Ein feines Geschenk, für das ich nochmal "Danke" sagen möchte.

Julie und Blümchen schwelgen derzeit in Kirschen. Seit ich jedem eine halbe als Deko aufs Futter getan habe, sind sie verrückt danach. Gestern hat Julie eine aus dem Pflückeimer gemopst und unter Knurren und Quietschen durch die Küche gerollt, bis ich mich erbarmt habe, die Kirsche geteilt, entsteint und jeder eine Hälfte gegeben habe. Drehe mich um, um den zweiten Eimer hoch zu stellen und sehe, wie Blümi sich dort ebenfalls bedient und eine Kirsche auf mich zu rollt! Also auch diese geteilt, die Eimer hoch gesetzt, und dann haben sich die zwei getrollt. Aber nicht lange: sobald ich damit zum Vorbereiten für's Einkochen auf der Terrasse saß, hockten sie zwei Stunden lang neben mir, um das eine oder andere Stückchen abzustauben. Ich hatte ja leichte Bedenken, aber es gibt keine Neben- oder Nachwirkungen.

Und noch eine Anekdote: Als wir einmal mit dem Dackelrudel im Wald waren, mussten wir einen Bach überqueren. Alle durch; nur Blümi stand noch am anderen Ufer und überlegte, wie sie das trockener Pfote regeln könnte. Ich habe sie gelockt - und dann ist plötzlich Julie wieder ins Wasser, geht zu Blümi und bringt sie mit zurück. Neben Julie ist Blümi ohne Zögern sofort durch das Wasser gegangen! Keine Ahnung wie sie das gemacht haben … Faszinierende Hundekommunikation! Viele liebe Grüße! Dagmar, Julie und Blümchen"

Mittwoch, 4. Juli 2018 - 07:35 Uhr
Finni

Liebe Frau Anders! Zum Büro-Hund-Bericht vom 28.6. kann ich nur sagen: Ob die Kollegen mich so sehr vermissen werden wie die Finni, wenn wir Anfang September erst in Urlaub und dann in die Rente gehen? Finni braucht dann auch ein neues "Betätigungsfeld" - die morgendlichen Begrüßungsrituale in den einzelnen Büros auf unserem Gang werden ihr sicher fehlen. Und natürlich die Goodies aus dem EDV-Büro!

Dienstag, 3. Juli 2018 - 08:34 Uhr
JoJo und Shadow

Die Welt ist klein, und wie es der Zufall will, begleiten JoJo (aus unserem letzten Wurf) und Shadow (ein Norwich, gezüchtet von Frau Ruck in Österreich) ihre Frauchen an denselben Arbeitsplatz - eine Schule in Unterhaching bei München. Gestern Abend habe ich dieses nette Foto vom gemeinsamen Spaziergang bekommen. Das Bild passt genau zum heutigen Tag - denn am Abend freuen wir uns auf JoJo. Nach ausgiebigen Toberunden im Garten ist sie hoffentlich müde genug, so dass ihr Trimmtermin ohne große Reibungsverluste stattfinden kann.

Montag, 2. Juli 2018 - 08:26 Uhr
Wieder daheim

Gestern am späten Abend waren wir wieder zu Hause - das Wochenende haben wir bei Sandra und Ralf, unserem Clooney und unserer Katie sowie Norwichfreundin Pretty und Cookie, eine Enkelin unserer Nika, verbracht. Schon letztes Jahr haben wir versprochen, die Norwich-Bande zu hüten, wenn Amelie ihrem Christian in der Kirche von Meeder das Ja-Wort gibt. Gut, dass sich alle (auch die Zweibeiner!) so gut verstehen! Wo ist nur die Zeit geblieben - ich weiß noch, wie die Familie uns vor elf Jahren zum ersten Mal besucht hat, um ihren Clooney zu knuddeln.

Die Zeit im Flug vergangen ist auch vergangene Nacht. Vier kleine Boston-Terrier-Welpen sind auf die Welt gekommen. Der kleinen Familie geht es gut. Gerade bin ich heim gekommen; Zoobe beschnuppert mich von oben bis unten und scheint tatsächlich beleidigt zu sein, dass sie nicht dabei sein durfte. Jetzt heißt es für mich duschen, umziehen und ab ins Büro. Wie gut könnte ich heute einen Urlaubstag gebrauchen, aber das geht leider nicht, denn ich habe am Abend einen dienstlichen Termin in der Münchner Innenstadt.

Sonntag, 1. Juli 2018 - 06:48 Uhr
Happy Birthday!

Wir schicken die herzlichsten Glückwünsche zum ?? - ja, der wievielte ist es eigentlich? - Geburtstag nach Wuppertal. Der Schnappschuss mit der Rasselbande ist mir im gelungen, als wir uns über die Pfingsttage am Mittelrhein getroffen haben (vgl. Weblog-Eintrag vom 19. Mai). Vorne links Jeannie, rechts Fipsi, auf der Liege links unsere Sisi und rechts Emily.

Samstag, 30. Juni 2018 - 07:31 Uhr
Emma

Emmas Frauchen hat sich auf den Weblog-Eintrag vom 28. Juni hin gemeldet. Sie schreibt: Deinen Weblog-Eintrag kann ich nur bestätigen. Wann immer Emma (gelegentlich) mit im Büro ist, steigt die Kommunikation und die Stimmung ganz erheblich. Der Umgangston wird stimmlich höher und freundlicher, und jeder freut sich über einen schwanzwedelnden Besuch im Büro. Mittlerweile muss ich eher auf Emmas Linie aufpassen, so verwöhnt wird sie. Und Emma hat natürlichen unheimlichen Spaß dabei. Sogar Ballspiele in der Mittagspause am Gang und Besuche im Chefbüro sind ausdrücklich erwünscht.

Freitag, 29. Juni 2018 - 08:14 Uhr
Ein bisschen Statistik

Das Zuchtbuch des KfT, Jahrgang 2017, steht seit ein paar Tagen online. Auch wir haben im letzten Jahr mit unseren vier Buben – Zoby, Krümel, Nukki und Paco – zur Anzahl von insgesamt 41 gefallenen Rüden beigetragen. Hier ein Foto mit zirka zwei Wochen. Das Zuchtbuch listet alle aktiven Züchter auf, zeigt die Wurfstärke, die Geschlechterverteilung, Vater und Mutter, Namen der Welpen, Farbe und eventuelle Fehler, die der Zuchtwart bei der Wurfabnahme festgestellt hat (etwa fehlende Zähne, Gebissfehlstellungen, Fehlfarben, Nabelbrüche u.ä.). Ein bisschen Statistik gefällig?

2017 fielen in Deutschland 26 Würfe mit insgesamt 70 lebenden Welpen (41 Rüden und 29 Hündinnen). Im Vergleich: 2014 fielen 80 Welpen, 2015 62 und 2016 sogar nur 46 Welpen. 7 mal kamen die Welpen per Kaiserschnitt auf die Welt. Leider sind nach Angaben der Klubzuchtwartin die auszufüllenden Kaiserschnittprotokolle im Rahmen der Wurfabnahme so wenig aussagekräftig, dass man über Gründe für Kaiserschnitte derzeit kaum eine Aussage treffen kann.

Genauso wenig wie über die 11 Welpen, die entweder tot geboren wurden oder bis zur sechsten Lebenswoche verstarben. Leider macht das Zuchtbuch hier keinen Unterschied bzw. Angabe, sondern weist nur die Gesamtzahl dieser toten Welpen aus.

Die durchschnittliche Wurfgröße betrug 2,69 Welpen/Wurf. Es waren 14 Züchter aktiv, wobei 7 Züchter mehr als einen Wurf hatten. Genauer: 7 Züchter 1 Wurf, 5 Züchter 2 Würfe, 1 Züchter 3 Würfe und 1 Züchter sechs Würfe.

Donnerstag, 28. Juni 2018 - 07:35 Uhr
Kollege Hund

Nala (Foto), Lisa, Eddie, Lino, JoJo, Zorro, Emily, Finni, Queenie … begleiten ihre Besitzer werktäglich an den Arbeitsplatz, sorgen dort nachweislich für ein gutes Arbeitsklima und können sogar den Erfolg ankurbeln. Prof. Rudolph Barker von der US-amerikanischen Virginia Commonwealth University stellte fest: Hunde im Büro verringern das Stressempfinden, erleichtern so die Konzentration und verbessern die Produktivität. Die Arbeitnehmer sind motivierter, zufriedener und haben seltener den Wunsch, den Arbeitsplatz zu wechseln. Auch von Burn-out keine Spur, denn zwischendurch sorgen Gassigänge für die notwendige Entspannung. Und 2010 veröffentlichte die schwedische Wissenschaftlerin Dr. Linda Handlin eine interessante Studie über das Hormon Oxytocin. Es wird bei der Interaktion zwischen Mensch und Hund gebildet und löst dann die Produktion des Belohnungshormons Dopamin aus, welches Glücksgefühle hervorruft. Gleichzeitig wirkt Oxytocin blutdrucksenkend, angstlösend, beruhigend, entzündungshemmend und verdauungsfördernd. Es stärkt die soziale Kompetenz, Vertrauen und Großzügigkeit, vermindert Depressionen und beugt Herzinfarkt vor. Davon profitieren im Übrigen auch KollegInnen ohne Hund. Japanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass allein der Blickkontakt mit einem Vierbeiner ausreicht, um die Produktion von Oxytocin anzukurbeln. Warum ich das alles schreibe? Heute ist Aktionstag „Kollege Hund“, an dem viele tierfreundliche Unternehmen erlauben, Hunde mit zur Arbeitsstelle zu bringen.

Mittwoch, 27. Juni 2018 - 07:57 Uhr
Wächter des Gartentürls

Wie der Zerberus liegen Zoobe und Sisi im Körbchen und bewachen das Gartentürl. Sie haben es natürlich längst schon wieder mitbekommen, dass wir auf Besuch warten. Ganz sicher werden Zoobe und Sisi aber nicht zum Höllenhund; sondern sich nur höllisch freuen, wenn sie meine Eltern entdecken. Wir haben heute was zu feiern, deshalb habe ich heute (m)einen freien Tag. Nach einem guaden Mittagessen im traditionsreichen „Erdinger Weißbräu“ und einem kleinen Einkaufsbummel werden wir dann pünktlich um 16 Uhr den Fernseher einschalten.

Dienstag, 26. Juni 2018 - 07:46 Uhr
Lisa

Gestern Nachmittag hat uns Lisa besucht. Jetzt geht es ihr wieder gut - sie hatte sie einen Grashalm in der Nase stecken! Andauernd musste sie niesen.

Dass ein Fremdkörper in die Nase oder in die tiefer liegenden Abschnitte der Atemwege gelangt, kommt öfter vor als man denkt; besonders, wenn unsere Vierbeiner intensiv den Boden und die Büsche beschnüffeln. Emma, Zorro und Blümchen hatten auch schon einmal dieses "Vergnügen".

Symptome: Heftiges niesen oder husten. In vielen Fällen gelingt es dem Hund dadurch, den Fremdkörper wieder hinauszubefördern. Es ist jedoch auch möglich, dass der Fremdkörper stecken bleibt, etwa weil bei Grannen oder Gräsern die Oberfläche mit kleinen Widerhaken versehen ist.

Steckt der Fremdkörper in der Nase, kommt es nach einiger Zeit zu Nasenausfluss, der anfangs klar, später auch eitrig sein kann. Hat der Fremdkörper die Nasenschleimhaut verletzt, kann auch Nasenbluten auftreten. Ein Fremdkörper im Bereich des Kehldeckels oder der Luftröhre verursacht normalerweise einen starken Hustenreflex.

In manchen Fällen rutscht der eingeatmete Gegenstand in tiefer liegende Abschnitte des Atemtrakts. Dann kann es sein, dass der Hustenreiz vorübergehend nachlässt. Nach einiger Zeit kommt es dann zu einer – meist eitrigen – Bronchitis oder auch zu einer Lungenentzündung.

Dass all diese Umstände den Vierbeiner malad erscheinen lassen, dürfte klar sein. Dann heißt es: möglichst schnell zum Tierarzt.

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