Welpen Weblog Dies und Das Über uns Der Norwichterrier Unsere Hunde Aus unserer Zucht Ausstellungen Links Galerie
Startseite Weblog

Weblog


Impressum Kontakt

Weblog

Hier erfahren Sie (fast) täglich Neues

Mittwoch, 29. August 2018 - 07:46 Uhr
Blümchen

Ich kann es gar nicht glauben, dass es schon neun Jahre her sein soll, dass ich heulend am Autobahnparkplatz stand und an mein Blümchen dachte. Aber der Kalender schwindelt nicht: Heute vor neun Jahren zog Blümchen (auf dem Foto hinten) von Tittenkofen nach Unna zu Moni. Klar waren mein Mann und ich uns sicher, dass sie es bei Moni bestens getroffen hat. Sie hatte viel Hunde-, auch Norwich-Erfahrung, eine Wohnung mit Garten, alle ihre Zeit würde Blümchen gehören … Trotzdem habe ich geheult wie ein Schlosshund. Sich von einem erwachsenen Hund zu trennen, ist schwer; auch wenn es gute Gründe dafür gibt. Viele Jahre lebte Blümchen bei Moni, aus Bekanntschaft ist Freundschaft geworden. Letztes Jahr erkannte Moni, dass sie Blümchen nicht mehr gerecht werden kann (ich habe immer noch große Hochachtung vor ihrer Entscheidung. Nicht jeder denkt so selbstlos und nur aufs Hundewohl ausgerichtet). Blümchen lebt nun bei Dagmar und unserer Julie. Was als Übergangslösung gedacht war, entpuppte sich für Blümchen zum Glücksfall. Inzwischen ist die Familie zusammengewachsen: Dagmar, Robert, Julie und Blümchen sind ein Herz und eine Seele. Dagmar berichtet, dass Blümchen die Verkörperung eines Lehrbuchs über Hundekommunikation sei: Gerade musste die Katze aus dem Garten verjagt werden; im Eifer der wilden Hatz hat Julie versehentlich Blümchen angerempelt. Die Strafe in Form eines Kniffs hinters Ohr kam sofort. Anschließend kamen die Beiden einträchtig zusammen ins Wohnzimmer und liegen jetzt im jeweils anderen Körbchen. Wir werden Blümchen und Julie nächstes Wochenende treffen; da freuen wir uns schon sehr darauf.

Dienstag, 28. August 2018 - 08:32 Uhr
Lucy

Wie jedes Jahr zog es Lucys Familie in den Norden; diesmal nach Irland. Dieses schöne Foto entstand in Malin Head am Wild Atlantic Way. "Seit Lucy hier auf Urlaub ist, ist Irland um eine Attraktion reicher", schrieb mir Almuth. "Egal, wo wir mit ihr auftauchen: "doggy, doggy" ist DER Hingucker und alle wollen Lucy streicheln". Nun sind die Drei wieder in Deutschland - ich freue mich schon, was sie erzählen, wenn wir uns wiedersehen.

Montag, 27. August 2018 - 07:43 Uhr
Ostseewellen schmecken salzig

Hallo! Ich bin´s wieder, Eure Sisi. Da ich am Wochenende vor lauter Besuch nicht dazu gekommen bin, will ich heute von unserem Urlaub weitererzählen: Vom Lenzer Hafen aus ging es weiter nach Norden. Die Hanse Sail in Rostock-Warnemünde war das nächste Ziel; nur gute zwei Stunden dauerte die Fahrt dorthin. Damit wir Vierbeiner es schön haben, wollte Frauchen mit dem Wohnmobil nicht direkt an der Flaniermeile in Warnemünde stehen, sondern hat im Internet den Wohnmobil-Stellplatz der Familie Stuhr in Elmshorn ausgesucht. Die Wohnmobile stehen dort auf der Wiese, der schöne Gassiweg zum Naturstrand geht gleich hinterm Stellplatz los und die Bushaltestelle für die Fahrt nach Warnemünde ist gleich vor der Tür; in 20 Minuten ist man dort. Da Frauchen sich denken konnte, dass der Stellplatz zur Hanse Sail gut besucht ist, hat sie vorsichtshalber vorher reserviert. Gut so! Etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr gut gefallen haben Frauchen die Sanitäranlagen. Die Firma Stuhr betrieb früher einen Sanitärfachhandel. Man duscht in den Bädern der Ausstellung. Sehr komfortabel! Das galt auch für unsere Klimaanlage im Wohnmobil. Die schnurrte die ganze Zeit, so dass wir gut ein paar Stunden alleine bleiben konnten. Die Menschenmassen und den Trubel am Kai braucht kein Norwich. Frauchen hat einige arme Hunde dort gesehen … nein, danke! Fürs Warten entschädigt wurden wir mit einem Spaziergang an den Strand. Aber die Wellen haben mir nicht gefallen. Da bin ich nicht reingegangen. Bäh, Ostseewellen schmecken salzig!

Sonntag, 26. August 2018 - 09:42 Uhr
Unsere Nika

Manche sind unvergessen.
Weil sie ein Leben verändert haben und auch nach ihrem Tod in einem weiterleben.
Man spürt es - im Denken, im Handeln, im Fühlen.
Seelenhunde hat sie einmal jemand genannt.
Jene Hunde, die es nur einmal geben wird im Leben.
Die man begleiten durfte, und die einen geführt haben auf andere Wege.
Die wie ein Schatten waren und wie die Luft zum Atmen.
Kein Tag wird vergehen, ohne an NIKA zu denken.
Und ohne sie zu vermissen.

Bereits eine Woche ist es nun her, dass wir unsere NIKA über die Regenbogenbrücke gehen lassen mussten. Und die Welt dreht sich einfach weiter. Erst heute kann ich diese Zeilen tippen. NIKAS Leiden hat nur vier Tage gedauert; sie konnte von Tag zu Tag immer schlechter laufen - zum Schluss gar nicht mehr. Und auch sehen konnte sie wohl nichts mehr … Der Tierarzt und wir vermuten einen Schlaganfall oder Hirntumor. Wir haben uns - ebenfalls in Absprache mit unserem Tierarzt - entschlossen, nicht mehr an ihr „herumzudoktern“. Tiere kann man – anders als Menschen – Gott sei Dank von ihrem Leid erlösen. Das waren wir NIKA letztlich auch schuldig. Sie hat uns stets treu begleitet und uns ihr Herz geschenkt. NIKA wurde elfeinhalb Jahre alt und lebt nun in ihren Kindern und Enkelkindern weiter. Ich vermisse meinen kleinen Sturkopf so sehr. Wir werden sie nie vergessen!

Samstag, 25. August 2018 - 08:56 Uhr
Happy Birthday!

Was schenkt man einem Mann, der - bis auf einen Heringrauszieher - alles hat? Eine nette Frau, ein braves Norwich-Mädel und einen mutigen Norwich-Rüden, eine Modelleisenbahn und ein großes Auto. Man schenkt ihm etwas, das man nicht kaufen kann: einen Weblog-Eintrag. Lieber Max, alles Liebe und Gute zum Geburtstag! Bleib gesund, damit wir noch oft gemeinsam in den Urlaub fahren können! Auf dem Foto Gipsy (links) und Blacky, aufgenommen im letzten Urlaub auf dem Campingplatz. Wir freuen uns auf den Kuchen heute Nachmittag und das Abendessen in der "Post".

Freitag, 24. August 2018 - 08:25 Uhr
Kili

Morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung, meldete sich Kilis Frauchen Petra aus dem Englischen Garten in München. Der Blick vom Monopteros-Tempel aus auf die Stadt ist herrrlich: die beiden Kamine des Heizkraftwerks, die Kuppel der Bayerischen Staatskanzlei, der Alte Peter, daneben der Turm des Neuen Rathauses, die Residenz, die Türme der Frauchenkirche und zum Schluss die Theatinerkirche (von links).

Gscheidhaferlwissen: Mit seiner 375 Hektar großen Grünanlage ist er eine der größten Parkanlagen der Welt. Die Bezeichnung Englischer Garten wurde von den englischen Landschaftsgärten übernommen, die Friedrich Ludwig von Sckell bei der Gestaltung des Geländes zum Vorbild genommen hatte (Quelle: Auf die Schnelle aus Wikipedia kopiert).

Beim Stichwort Englischer Garten muss ich auch immer an Franz Xaver Krankl (1780 - 1860) denken, Lohnkutscher, Roßhändler und Rennmeister bei den Pferderennen auf der Theresienwiese (der Ursprung des heutigen Oktoberfestes). Er hat einmal mit seiner Kutsche im Englischen Garten den Kronprinz Ludwig überholt. Das war unter Strafe verboten, weil niemand bessere Pferde haben durfte als der König. Wie der Prinz ihm zugerufen hat, "Er weiß wohl nicht, das dass Vorfahren verboten ist!", hat der Krenkel dem Kronprinzen geantwortet: "Majestät, wer ko, der ko!"

Das ist auch heute noch einer der bekanntesten bayerischen Sprüche, hinter dem Zuversicht, Zivilcourage aber auch Respektlosigkeit und ein kleines bisschen Anarchismus steht. Es heißt so viel wie "wer viel leistet, kann sich auch viel leisten".

Donnerstag, 23. August 2018 - 07:48 Uhr
Lenzer Hafen - für jeden was dabei

Ich bin´s wieder, Eure Sisi! Ich bin gebeten worden, möglichst bald weiter zu erzählen von unserem Sommerurlaub (vgl. Weblog-Eintrag von vorgestern). Bitteschön! Bereits 1999 waren Frauchen und Herrchen schon einmal hier - im Lenzer Hafen, direkt am Lenzer Kanal vom Plauer See zur Müritz. Aber wie hat er sich verändert: Die ehemals verfallenen Häuser auf der gegenüberliegenden Kanalseite sind nun herrliche Villen, es gibt einen großen Caravan-Stellplatz, einen Bootshafen mit Vermietung bzw. Vercharterung von Booten und ein Familienhotel. Geblieben von früher sind die Hafengaststätte und der herrliche Strand am Plauer See, eine Minute vom Stellplatz entfernt und mit großem Hundestrand, der den Namen auch wirklich verdient. Der Sandstrand geht so flach ins Wasser, dass Frauchen lange laufen musste, bis sie schwimmen konnte. Aber für uns Norwich-Damen genau das Richtige zum Plantschen und Schnüffeln. Frauchen und Herrchen haben uns gelockt, und schon trauten Zoobe und ich uns ins Wasser und sind gleich hinter ihnen hergeschwommen. Wir hatten Glück und haben einen Stellplatz direkt am Kanal ergattert. Ich glaube, Herrchen hat dafür mit der Wirtin geflirtet und ihr sicher erzählt, dass wir früher schon mal da waren, weit her aus Bayern kommen, bla bla bla. Aber egal, Hauptsache, wir standen in der ersten Reihe, und Herrchen hatte viel zum Schauen. Hier war es so schön, für jeden von uns was dabei (See für Frauchen, Hundestrand für uns, Boote für Herrchen), dass wir gleich zwei Tage geblieben sind. Das Foto zeigt übrigens den Hundestrand im Abendrot. Leider ohne mich und Zoobe, denn wir sind da grade über die Wiese gefetzt. Ein Video gibt es, aber das kann Frauchen leider nicht ins Weblog stellen; das Programm „frisst“ nur Fotos.
Wer sich nun auf der Webseite der Familie Malow/Lenzer Hafen umsehen möchte, für den habe ich die Überschrift dieses Weblog-Eintrags gleich dorthin verlinkt. Einfach auf die Überschrift klicken.

Mittwoch, 22. August 2018 - 10:06 Uhr
Wühlmaus

Viel Arbeit für JoJo: 25 cm tief verbuddelt am Strand war eine Nürnberger Bratwurst. Kein Problem für ein feines Norwich-Näschen. Einmal erschnüffelt, mutierte JoJo sofort zur Wühlmaus. Ich habe erfahren, dass Frauchen die Bratwurst nicht zum Verzehr freigegeben hat - gehe aber davon aus, dass JoJo für ihre Mühe ein anderes Leckerchen bekommen hat.

Die Zugfahrt nach Holland überstand sie übrigens mit Bravour; im Abteil hatte niemand etwas dagegen, und JoJo durfte aus ihrer Reisetasche. Mittlerweile weiß ihre Familie auch, dass JoJo schwimmen kann. Wie unsere Sisi ist sie ins Wasser gefallen; sie wollte einer Ente hinterher. Ihr junges Herrchen Tony hat sie aber gleich wieder aus dem Kanal gefischt.

Gscheidhaferlwissen: Die Hundenase ist ein wahres Hochleistungsorgan. Während der Mensch sich überwiegend visuell mit den Augen orientiert, findet sich der Hund in seiner Umwelt vor allem über seine feine Nase zurecht und erhält über sie alle notwendigen Informationen. Der Hund besitzt 300 Millionen Riechzellen, das sind 60 mal mehr Rezeptoren als der Mensch mit etwa 5 Millionen Riechzellen. Das Riechhirn des Hundes ist - im Vergleich zum Menschen - riesig: Es nimmt 10 % des gesamten Hundehirns ein. Das des Menschen lediglich 1 %. Ähnlich wie die Augen kann die Hundenase rechts und links differenzieren. Somit können Hunde „Stereo“ riechen und sind auf diese Weise fähig, mehrere Fährten gleichzeitig zu verfolgen. Dem Vorfahren des Hundes, dem Wolf, werden zur Witterung von Beutetieren drei Kilometer Reichweite attestiert. Die Fläche der Riechschleimhaut des Hundes umfasst die 10-fache Fläche der menschlichen Riechschleimhaut: 200 cm2. Das "Riechvermögen" des Hundes reicht bis weit unter die Erdoberfläche: etwa 8 Meter in geschlossene Schneedecken und mehr als 3 Meter in das Erdreich natürlicher Böden hinein. Zum Vergleich: Ein Eichhörnchen kann die im Sommer vergrabene Nuss bis 30 cm unter der Schneedecke entdecken.

Dienstag, 21. August 2018 - 08:45 Uhr
Schmusebacke Sisi

Gestern Abend hat Nachbarin Sabine auf ein Glas Weißwein vorbeigeschaut - klar, dass sie an mir nicht vorbeigekommen ist, ohne mich streicheln zu "müssen". Den Bauch zum Durchknuddeln nach oben gestreckt, das ist meine Lieblingsstellung.

Dabei fällt mir ein, ich wollte ja weiter erzählen, was wir im Sommerurlaub erlebt haben: Nach zehn Tagen sind wir am frühen Vormittag runter vom "Kutter" (vgl. Weblog-Eintrag vom 17. August). Nach einer ausgiebigen Gassirunde zur Badestelle von Buchholz sind wir zum Müritzfischer nach Vipperow gefahren. Das sind nur ein paar Kilometer, und dort gab es für Frauchen und Herrchen ein spätes Frühstück mit Fischbrötchen und Störtebeker Schwarzbier. Wir waren die einzigen Gäste; aber glaubt ja nicht, dass uns Frauchen von der Leine gelassen hat. Pah! Dabei lag unter den Tischen so viel (Fr)essbares rum, das hätte für uns Fellnasen locker zum Sattwerden gereicht.

Danach haben wir den Blinker Richtung Neustrelitz gesetzt. Im Internet hat Frauchen dort in der Nähe einen Stellplatz bei einem Fischer an einem kleinen See entdeckt. Da wollte sie unbedingt hin. Nach einem kurzem Besuch in Neustrelitz (Hafen, Marktplatz, Kirche, Apotheke, Eisdiele) sind wir von der Bundesstraße abgebogen und Sträßlein entlang gefahren, die nicht unbedingt diesen Ausdruck verdienen. Aber was soll ich sagen: Erwartet hat uns das Paradies! Der Stellplatz war eine riesige Wiese zum Rumtollen, eine kleine Badestelle gab es, glasklares Wasser, der Feldweg zum Gassigehen gleich vor dem Einfahrtstor und der Fischer direkt daneben. Das Abendessen mit fangfrischem geräuchertem Aal für meine Leute war gesichert. Wir waren dort ganz alleine; Frauchen wollte gar nicht mehr weg, so gut hat es ihr gefallen. Drum hab ich ihr auch versprechen müssen, dass ich nicht verrate, wo dieses Fleckchen Erde genau ist. Sie hofft, dass es auch im nächsten Jahr noch ein Geheimtipp ist, wenn wir wiederkommen.

Aber Herrchen wollte weiterfahren; "was von der Gegend sehen", wie er gesagt hat. Also sind wir am nächsten Morgen aufgebrochen zum Lenzer Hafen. Aber das ist eine neue Geschichte.

Montag, 20. August 2018 - 08:46 Uhr
Happy Birthday!

Unser K-Wurf hat heute Geburtstag! Den Siebenten! Wir gratulieren allen "Knick-Knacks" herzlich und gehen einfach davon aus, dass sie heute noch mehr Aufmerksamkeit(en) bekommen als sonst auch schon. Hier ein Foto von Buddy stellvertretend für Alle.

Seine Menschen haben im Urlaub in Kanada und den USA (Buddy blieb derweil wohlbehütet zuhause) beeindruckende, faszinierende und skurille Dinge gesehen - darunter etwa die Zuckerwatte mit Essiggurkengeschmack im Plastikkübel. Kommentar von Herrchen Michael: "Die spinnen, die Amis. Ist aber auch kein Wunder, bei DEM Präsidenten."

Neuere Beiträge  Ältere Beiträge

Anmelden